
X
| X-Men |
 |
 |
Der Auftakt der Trilogie ist recht unterhaltsames, aber in allen Belangen glattgebügeltes Popcornkino, das den Spagat zwischen unrealistischem Comic und einer Filmwelt mit Bodenhaftung nicht schafft. Brian Singers Regie ist solide, dem Drehbuch fehlt es aber an Ideenreichtum, X-Men ist ein vorhersehbarer, in seiner Action wie auch in den Dialogen uninspirierter Standardfilm geworden, der es zu keinem Zeitpunkt schafft, Atmosphäre und Charaktere aufzubauen und sein Publikum zu fesseln. Auch die Darsteller sind, vor allem dank einem Hauch Ironie, solide. Insgesamt ist X-Men zu oberflächlich.
|
|
X-Men II
|
 |
 |
Grundsätzlich ist X-Men II eine insofern gelungene Fortsetzung, das Inszenierung und Machart konsequent an den ersten Teil anschließen. Damit gehen natürlich auch die Mankos einher, die glattpolierte Oberfläche, unter der keine Entwicklung von Charakteren und tiefgehender Handlung stattfindet, obwohl dies bei einer Fortsetzung im Grunde die Daseinsberechtigung darstellt. Insgesamt ist Teil II aber ein Quentchen besser als der Erstling, weil die Geschichte etwas mitreißender erzählt wird und die Qualität der Actionszenen etwas gesteigert wurde. |
 |
| X-Men III |
 |
 |
In X-Men III findet endlich eine Weiterentwicklung der inhaltlichen Motive statt. Dies betrifft sowohl die Charakterzeichnung, als auch den Rahmen der Geschichte, der merklich breiter inszeniert ist. Dabei setzt das Drehbuch leider dennoch mehr auf die verbesserten Effekte als auf eine inspirierte Geschichte, sodass X-Men III letztlich wie schon seine Vorgänger daran scheitert, Emotionen beim Publikum zu wecken. Die Darsteller können zwar nicht glänzen, ihr Spiel fügt sich aber positiv in die leicht künstlich wirkende Welt ein. |
 |
|
xXx - Triple X
|
 |
 |
Als die Ära der Testosteronhelden um Schwarzenegger und Stallone beendet war und einige Jahre Flaute im Actiongenre herrschte, besann man sich in Tripple X auf vergangene Tugenden und produzierte einen Actionreißer der alten Schule. Machohelden, coole Einzeiler und unrealistische Stunts erinnern an die Referenzwerke, wirken allerdings auch aufgesetzt und damit letztlich unglaubwürdig. Trotz einiger netter Ideen und jeder Menge Gewalt schafft es der Film nicht, wirkliche Spannung zu generieren. Auch die Inszenierung wirkt wie ein müder Abklatsch, kann aber genauso wenig eigene Akzente setzen wie Hauptdarsteller Vin Diesel, der recht unbeholfen wirkt.
|
 |
Y
| Yakuza Graveyard |
 |
 |
Yakuza Graveyard wirkt wie eine japanische Version von Dirty Harry auf Speed, begeistert durch die vollkommen entfesselte Inszenierung von Kinji Fukasaku, die mit enorm dynamischer Handkamera, avantgardistischer Bildgestaltung und abrupten Perspektivwechseln auch heute noch überaus modern wirkt und u. a. Tarantino nachhaltig inspirierte. Großartig sind auch die Darsteller, insbesondere Tetsuya Watari spielt den Antihelden des Films ambivalent zwischen Jähzorn und Melancholie und mit einiger Coolness. Genreliebhaber werden mit Yakuza Graveyard definitv ihre Freude haben, müssen dabei allerdings inhaltliche Schwächen in Kauf nehmen, denn die Handlung ist kein bisschen originell, zudem fällt die Exposition deutlich zu lang aus. |
 |
Yojimbo - Der Leibwächter
|
 |
 |
Akira Kurosawas enorm einflussreicher Klassiker inspirierte zahlreiche Regisseure und wurde mit zwei gelungenen Remakes (Für eine Handvoll Dollar; Last Man Standing) bedacht. Yojimbo bietet nicht nur eine spannende Geschichte mit cleverem Handlungsverlauf, sondern mit der Figur des Sanjuro den wohl ersten Antihelden der Filmgeschichte, der von Toshiro Mifune wunderbar verkörpert wird. Die fast schon parodistische Figurenzeichnung sorgt zwar für Kurzweil, ist der Spannung aber überhaupt nicht zuträglich. Auch die spärlichen Schwertkämpfe enttäuschen. So ist Yojimbo - Der Leibwächter durchweg unterhaltsam und gefällt durch sein gutes Script, kann sein Potenzial jedoch nicht vollständig nutzen.
|
 |
| You Kill Me |
 |
 |
You Kill Me ist eine weitere schwarze Komödie von Spezialist John Dahl und hat mit Ben Kingsley den perfekten Hauptdarsteller. Die Story hat viele kleine Gags auf Lager, die aber schön mit der grundsätzlich ernsten menschlichen Thematik verbunden wird. Der trockene Humor, die guten Dialoge und die Situationskomik machen You Kill Me zu einem kurzweiligen Film, dessen Ende jedoch etwas aufgesetzt wirkt. Insgesamt ist Dahls Werk nette Unterhaltung für zwischendurch.
|
 |
| Y tu mamá también |
 |
 |
Alfonso Cuaróns Roadmovie hat einige humoristische Szenen, schafft es aber trotzdem, ernst zu bleiben und nicht ins reine Komödienfach abzurutschen. Y tu mamá también (dt Titel: Mit deiner Mutter auch) gefällt mit seiner grundsätzlich positiven, leicht chaotischen Grundstimmung, deren Gegensatz die teilweise schroffen Bilder bilden. Cuaróns Drehbuch konzentriert sich aber zu sehr auf unrelevanten Kleinigkeiten, sodass der Film insgesamt einen etwas beliebigen Eindruck erweckt. |
 |
Z
Z - Anatomie eines politischen Mordes
|
 |
 |
Constantin Costa-Gavras nahm die Lambrakis-Affäre 1963 in seinem Heimatland Griechenland als unangenehmen Ausgangspunkt für sein Politdrama. Trotz des großen Rahmens ist die Erzählung nie verworren, die undurchschaubaren Machenschaften werden sichtbar gemacht. Der Regisseur spielt geschickt mit den Erwartungshaltungen, als sich ein positives Ende abzeichnet stößt er den Zuschauer in letzter Sekunde vor den Kopf, Costa-Gavras' Kritik wirkt nachhaltig. Gefallen findet auch die dichte Atmosphäre und die musikalische Untermahlung.
|
 |
| Zabriskie Point |
 |
 |
Mit Zabriskie Point schuf Regisseur Antonioni ein Statement gegen staatliche Autorität und Spießertum. Die Handlung wird in langen Einstellungen erzählt und wirkt immer mal wieder etwas prätentiös, was wohl auch dem Kunstanspruch des Regisseurs geschuldet ist. Die zwei Stunden Laufzeit mit unzähligen Längen erfordern einige Geduld, insbesondere da die Story recht schlicht ist und die Laiendarsteller sehr hölzern wirken. Zabriskie Point ist einfach viel zu zäh. Wer durchhält wird mit der berühmten und gelungenen Schlussszene belohnt, in der in eine Villa in Superzeitlupe explodiert - das ist pure Konsumkritik.
|
 |
| Zazie |
 |
 |
Zazie ist Nouvelle Vague pur: Konventionen werden leichtfüßig beiseite geschoben und weichen unzähligen Spielereien mit Schnitt, Kamera und Inszenierung. Als Anschauungsmaterial für die französische Strömung ist Louis Malles Film somit sehr gut geeignet, gelungen ist Zazie aber trotzdem nicht. Malle reihte unzählige Einzelszenen aneinander, die zusammen kein Ganzes ergeben und schon gar nicht eine Geschichte erzählen, abseits der formalen Verspieltheit ist Zazie ein schlichtes Werk mit einfachem Humor und viel Slapstick, bei dem das bunte Treiben aber bereits nach der Hälfte der Spielzeit ermüdet und auch ein wenig langweilt. |
 |
Zeit des Erwachens
|
 |
 |
Zeit des Erwaches ist ein auf wahren Tatsachen beruhendes Drama, das mit Robin Williams und Robert De Niro zwei sehr gute Schauspieler aufweist. Leider ist die Charakterzeichnung nicht sonderlich gelungen, Williams' Rolle ist absolut typisch für den Schauspieler, De Niro wiegt seine schlichte Charakterzeichnung mit seiner körperlichen Präsenz auf. Die Handlung selbst vermag emotional nicht zu fesseln, zumal Zeit des Erwachens in der zweiten Hälfte einige Längen hat und die Dialoge nicht immer gut geschrieben sind. |
 |
| Zelig |
 |
 |
Zwar funktioniert Zelig als Mockumentary durchaus ordentlich, als Komödie hingegen überhaupt nicht; der Unterhaltungswert hält sich, von einigen netten Slapstickgags mal abgesehen, sehr in Grenzen. Es ist überraschend, wie wenig kurzweilig Allens Werk trotz der knappen Laufzeit von nur 79 Minuten geraten ist. Zwar wird die Anti-Konformismus-Message klar formuliert, der für Allen typische Biss, sein Sarkasmus oder die Intention, über den Weg des übertrieben Lächerlichen etwas Ernstes zu behandeln, fehlen dem Film. So ist die Idee originell und stimmig, aber mäßig umgesetzt, weil Zelig einfach nicht so recht funktionieren will, formal etwas selbstzweckhaft wirkt, weil die Kritik zu seicht ausfällt und der Humor zu wenig durchkommt. |
 |
Zeuge einer Verschwörung
|
 |
 |
Zeuge einer Verschwörung ist ein Politthriller, der fast vollständig auf Politik und direkten Thrill verzichtet, weil sich das Drehbuch auf die Hauptfigur fokussiert, die von Warren Beatty gut überzeugend verkörpert wird. Statt Hochspannung sorgt das Drehbuch für einige Lacher, denn die Dialoge sind szenenweise wunderbar bissig. Obwohl Zeuge einer Verschwörung stets interessant bleibt, ist ihm anzukreiden, dass die Spannungskurve zu niedrig und wenig fesselnd angelegt ist. Stellenweise lässt sich das Script zuviel Zeit, selbst das Finale, dass an sich durchaus gelungen ist und einen leicht überdurchschnittlichen Gesamteindruck verfestigt, ist behäbig statt rasant inszeniert.
|
 |
Zeugin der Anklage
|
 |
 |
Unter den vielen guten Filmen von Billy Wilder ist dieser sein Meisterwerk. Zeugin der Anklage wäre schon als reiner Thriller große Klasse, hat eine spannende Geschichte mit überaschenden Wendungen, dramatischen Momente und ansprechenden Charaktere, die von ihren Darstellern außerordentlich gut verkörpert werden. Grandios ist aber, dass Wilder es schaffte, den Thriller mit unzähligen, scharfzüngigen Dialogen und Situationen aufzulockern, in diesem Punkt die sogar die meisten Komödien spielend übertrifft. Zeugin der Anklage vereint das Beste beider Genres zu einem äußerst dichten Werk, das von Anfang bis Ende und bei jedem Ansehen fesselt und begeistert.
|
 |
Zeugin des Mordes
|
 |
 |
Aufgrund seiner Motive erinnert Zeugin des Mordes an die Werke von Hitchcock, dessen technisches Niveau der Film aber nicht erreicht. Wohl auch aufgrund der kurzen Laufzeit sind keine Längen vorhanden, trotz der recht schlichten Ausstattung und Machart ist Zeugin des Mordes recht unterhaltsam. Die Grundhandlung ist simpel, aber effektvoll, wenn auch auf Überraschungen verzichtet wird und der Plot zu geradlinig gehalten ist. Gut sind dagegen die Darsteller (u. a. George Sanders und Barabara Stanwyck). Alles in allem ist Zeugin des Mordes ein solider Film Noir. |
|
|
Zimmer 1408
|
 |
 |
Mit Zimmer 1408 wurde eine weitere Kurzgeschichte von Stephen King verfilmt, wobei die Arbeit von Regisseur Håfström besser gelungen ist als bei vielen anderen Verfilmungen des Horrorautoren. Zimmer 1408 verbirgt zu keinem Zeitpunkt, dass er ein einfacher Genrefilm sein will, setzt inszenatorisch auf viele kleine Effekte und Details und ist so schön kurzweilig geworden.Freilich ist der Plot nicht besonders tiefgehend, Situationsspannung erzeugt der Film aber durchaus. John Cusack in der Hauptrolle verfügt über genügend Ausstrahlung, um den Film zu tragen, bleibt aber dennoch etwas blass. Zimmer 1408 ist ein Genreflick, der in seinen beschränkten Bahnen ganz ordentlich funktioniert. |
 |
| Zombieland |
 |
 |
Die ersten zehn Minuten von Zombieland sind gelungen, weil die pointierte und elegante Narration und die sympathischen kleinen Gags die Grundlage für ein kurzweiliges Zombie-Komödien-Roadmovie legen. Diese Hoffnung wird jedoch schnell enttäuscht, wenn Zombieland bereits direkt nach der Exposition sämtliche Ideen ausgehen. Weil die belanglose Geschichte so dünn ist, gerät der Film trotz seiner kurzen Laufzeit wenig kurzweilig, er verläuft gemäß der üblichen Genrekonventionen und wirkt reichlich beliebig. Einzig die gut aufgelegten Darsteller (insbesondere der exaltierte Woody Harrelson sowie der typisch lethargische Bill Murray) sorgen dafür, dass Zombieland insgesamt auf solidem Niveau vor sich hinplänkelt, was von einem lustlosen Standardfinale abgerundet wird. |
 |
| Zoo |
 |
 |
Das ruhige, teilweise dokumentarisch gehaltene Drama aus der KinoKontrovers-Reihe behandelt das Thema Sodomie. Die Darsteller sind solide, die Bilder ruhig und fast melancholisch. Die Moral und die Ansichten, die in Zoo vertreten werden, sind dagegen nicht nur kontrovers, sondern einfach undifferenziert und machen den Film zu einem permanenten Ärgernis. Schwache Dialoge und die langatmige Inszenierung sind auch zu bemängeln. Moralisch ist diese undifferenzierte, schon verharmlosende Charakterstudie kaum vertretbar. |


|
| Zum Beispiel Balthasar |
 |
 |
Eine der traurigsten Figuren der Filmgeschichte ist ein Esel! Mit Zum Beispiel Balthasar inszenierte Robert Bresson abseits der Nouvelle Vague eine karge Passionsgeschichte mit Tiefgang. Die Bilder sind trist, minutenlanges Schweigen wird von wenigen Dialogen unterbrochen, eine Rahmenhandlung ist vorhanden, doch der Zuschauer muss sich einiges selbst zusammenreimen. Es ist ein anspruchsvoller Film, aber sehr klug darin, den Esel als katalysierende Hauptfigur und Projektionsfläche der schlechten Eigenschaften der Menschen zu nutzen. Trotz des stummen "Hauptdarstellers" ist Zum Beispiel Balthasar ergreifend, auch wenn einige Längen und Bressons strenge Kompositionen Geduld erfordern. |
|
| Zum Verbrecher verurteilt |
 |
 |
Zum Verbrecher verurteilt startet gut und weckt Interesse, kann aber bereits nach dem ersten Viertel nicht mehr fesseln, da die Geschichte keine Höhepunkte in petto hat, keine Spannung aus der eigentlich interessanten Grundkonstellation ziehen kann. Nicht nur die Dramaturgie, auch die Charakterzeichnung ist nicht sonderlich ausgeprägt, was die ordentlichen Leistungen der Darsteller zumindest etwas abmindern. Auch das Finale verläuft unspektakulär, sodass Zum Verbrecher verurteilt nicht lange in Erinnerung bleibt, obwohl der Film immerhin recht kurzweilig ist. |
|
| Zusammen! |
 |
 |
Der große Verdienst von Moodyssons Komödie ist es, die Atmosphäre der 70er Jahre auferstehen zu lassen. Dabei ist der Grundton heiter und beschwingt, Zusammen! bietet sowohl Dialogwitz als auch Situationskomik - trotzdem besitzt der Film eine ernste Wahrhaftigkeit, die hinter den unkonventionellen Figuren verletzte Gefühle, Einsamkeit und Selbstzweifel ersehen lässt und in diesem Punkt an Lars von Triers Idioten erinnert. Im Vergleich ist Zusammen! aber ein positiveres Werk, dessen liebevolle Figuren mit ihren Ecken und Kanten jede Zielgruppe ansprechen dürften. Moodysson schafft es, so unterschiedliche Gefühle wie Melancholie und Lebensfreude zu vereinen und nebenbei noch bestens zu unterhalten. |
 |
| Zwei glorreiche Halunken |
 |
 |
Wie schon bei den Vorgängern begeistern die Musik und die schönen Bilder und auch die Schauspieler wissen zu gefallen: Eastwood brilliert einmal mehr in seiner Paraderolle und hat mit Lee van Cleef und Eli Wallach zwei charismatische Gegenspieler. Mit zweieinhalb Stunden Laufzeit ist der Western aber deutlich zu lang geworden, viele Einzelszenen strecken die simple Geschichte unnötig, die eine oder andere Länge ist dadurch vorhanden. Auch die Dramaturgie leidet unter dem unsteten Spannungsbogen. So ist Zwei glorreiche Halunken trotz des grandiosen Finales lediglich ein solider Western. |
 |
| Zwei Mal Jungfrau |
 |
 |
Kôji Wakamatsus Pink Eiga Zwei Mal Jungfrau ist inhaltlich schwer fassbar und eher fragwürdig, als formale Stilübung aber interessant. Die kontrastreichen schwarz-weiß Bilder sind szenenweise schön fotografiert und die kurzen Farbsequenzen haben enorme Wirkung. Das Drehbuch ist allerdings schwach, die Geschichte nicht wirklich gehaltvoll und das Spiel der Darsteller wirkt merkwürdig kühl. Da Zwei Mal Jungfrau eine Spielzeit von lediglich 65 Minuten hat, ist Wakamutsus Film trotz der anstrengenden Inszenierung kein langatmiges Werk geworden. |
|
| Zwei-Minuten-Warnung |
 |
 |
Die Prämisse ist gar nicht übel: ein zu jedem Zeitpunkt gesichtsloser und daher so interessanter Psychopath versteckt sich in einem Footballstadium und scheint in die Menge schießen zu wollen - die Umsetzung dieser spannenden Situation erweist sich leider als völliger Fehlschlag. Bereits die Exposition nimmt satte zwei Drittel der Spielzeit ein und ist unheimlich langatmig geraten. Neben den vielen Plausibilitätsschwächen weist das Script keinerlei Originalität auf. Eine dynamische Inszenierung könnte darüber hinweg helfen, doch diese passt sich dem lahmen Script an. Während Charlton Heston die Hauptrolle mäßig ausfüllt, sind die namenhaften Nebendarsteller (Cassavetes, Rowlands) vollkommen verschenkt. Fazit: Zwei-Minuten-Warnung ist kein bisschen unterhaltsam. |
 |
| Zwielicht |
 |
 |
Wirklich gehaltvoll ist die Geschichte nicht, durch den Twist ist Zwielicht allerdings effektvoll und punktet mit seinem schönen Finale. Auch die Darsteller sind gut: Edward Norton glänzte bereits in seiner ersten Rolle und überragt selbst die Präsenz von Richard Gere, der perfekt für seine Figur ausgewählt wurde. Anfang und Ende des Films sind gelungen, der Mittelteil ist allerdings nur solide, die Geschichte dümpelt unspektakulär und geradlinig dahin, ohne wirkliche Höhepunkte aufzuweisen. So rangiert Zwielicht insgesamt hauchdünn über dem Durchschnitt. |
 |
nach oben